Virial ist eine Technical Death Metal Band mit sehr viel Professionalität.
Musik-Info stellt Frontman Thomas einige Fragen zur Band.

Hallo Thomas, du spielst in der Technical Death Metal Band Virial.
Was kann man sich musikalisch unter Virial vorstellen?

Hi! Wie du schon erwähnt hast, handelt es sich um ein Technical Death Metal Projekt – das Genre zeichnet sich vor allem durch die technische anspruchsvolle Spielweise aller Instrumente aus.
Wir versuchen im Gegensatz zu vielen Bands in diesem Genre technisches Riffing mit eingängigen Melodien zu kombinieren und das Songwriting nicht außer Acht zu lassen.
Dazu kommt noch, dass wir unser Augenmerk auf einen möglichst natürlichen Sound legen, sei es im Studio oder eben live. Da wird nichts gefaked – Musik muss natürlich klingen!


Wieviel Mitglieder seid ihr in der Band und welche Instrumente sind vertreten?

Wir sind zu viert, mit zwei Gitarren (ich übernehme auch den Hauptteil des Gesanges), Bass und Schlagzeug - also eine ziemlich gewöhnliche Besetzung.


Wie lange gibt es Virial bereits, hattet ihr schon gewisse Highlights die eure Band geprägt haben?

Virial gibt es bereits seit 2010, wobei wir anfangs lange Zeit nur zu zweit gearbeitet haben. Erst in den letzten zwei Jahren wurden wir durch Schlagzeug und Bass komplettiert.
Ich würde den Auftritt auf einer von uns organisierten Privatfeier im Oktober diesen Jahres - neben dem Albumrelease – als größtes Highlight sehen.
Immerhin war es der erste als komplette Band und wir hatten eine echt gute Zeit auf der Bühne. Wir sind hungrig nach mehr!


Wieso und wie hast du dich für dieses Genre der Musik entschieden?

Als Entscheidung würde ich es nicht gerade sehen, es war eine natürliche und lange Entwicklung die mit den Klassikern wie Iron Maiden, Metallica, Megadeth usw. angefangen und dann eben hin zu härteren Genres geführt hat.
Viele Musiker streben mit steigender Erfahrung nach technisch anspruchsvollerer Musik, genau das war bei mir persönlich auch der Fall.


Ich habe gehört eure Bandmitglieder sind etwas weiter entfernt, wie macht ihr es mit den Proben?

Das stimmt. Wir sind über zwei Länder verteilt, proben aber in Südtirol und fahren daher immer mit dem Zug zu den Proben.
Leider macht die recht lange Anfahrt es unmöglich an Wochentagen zu proben, wir beschränken uns daher auf die Wochenenden.
Das lässt sich durch intensiveres Arbeiten der einzelnen Musiker zu Hause kompensieren; und eben durch konzentrierte Proben, die dann schon mal ein paar Stunden länger laufen als bei anderen Bands.

2015 kam euer Album Organic Universe raus, wie war die Zeit damals für dich und was verbindest du mit diesem Album?

Da das das erste mal war, dass ich Teil einer professionellen Aufnahme war ist es für mich natürlich immer noch etwas ganz besonderes.
Wir haben uns an die Grenzen gebracht um das bestmögliche Album zu produzieren zu dem wir zu diesem Zeitpunkt irgendwie fähig waren.
Das war wie zu erwarten war mit viel Stress verbunden, aber auch mit einer großen Zufriedenheit am Schluss.

Ich bin immer noch stolz auf das Ergebnis und die Tatsache, dass wir fast alles selber produziert und gemanaged haben, macht den Stolz noch größer!


Hat Organic Universe eine bestimmte Geschichte zu erzählen?

Organic Universe war als striktes Konzeptalbum geplant, ganz so eng haben wir es dann im Laufe des Songwritingprozesses nicht mehr gesehen.
Die Reste dieser Struktur sind aber noch da, die Scheibe beginnt mit der Entstehung und endet mit dem Ende des Universums.
Die restlichen Songs behandeln Themen wie Astronomie, Sci-Fi Geschichten, Religionskritik und eben Wissenschaft generell.
Am besten hört ihr euch die Platte an und lest die Texte, die beinhalten ein paar interessante Wendungen und Aussagen!


Ist ein weiteres Album geplant und gibt es eventuell bereits News?

Natürlich wird es ein zweites Virial-Album geben, wir sind auch schon mitten im Songwriting! Wie lange es dauert kann ich jedoch leider nicht sagen, fixes Datum haben wir ja keines im Nacken da wir labelunabhängig sind.


Welche Bands haben dich am meisten inspiriert?

Ich würde sagen Behemoth, Dissection, Wintersun, Obscura, The Faceless und Children of Bodom haben mich als Gitarristen am meisten beeinflusst.


Was sind eure nächsten Ziele mit Virial?

Liveshows! Wir bereiten uns gerade auf die kommenden Konzerte vor und werden versuchen so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln.
Vielleicht gibt es auch bereits eine kleine Kostprobe vom neuen Material, wer weiß!


Wann und wo kann man euch in Zukunft Live erleben?

Wir werden am 27.01. im „Loop“ in Sand in Taufers (IT) unseren ersten öffentlichen Gig spielen – andere Konzerte sind in Planung, jedoch darf ich da noch nichts verraten.


Habt ihr eine Website?

Man findet uns auf Facebook! Dort werden alle News zu Konzerten, Songwritingstatus und und und veröffentlicht.
Einfach vorbeischauen, ein Like da lassen und auf „abonnieren“ klicken!


Wie kann man euch erreichen?


Am einfachsten über die Bandpage auf Facebook, die privaten Profile oder – was mir am liebsten ist – direkt in Person auf Konzerten